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Geschichte & Philosophie

 

Der Gedanke einer Genossenschaft

Die ersten Wohnungsgenossenschaften entstanden vor mehr als 100 Jahren. Gemeinsames Ziel war immer, die Wohnunsgnot zu mildern. Damit die eigene Wohsituation nachhaltig verbessert werden konnte, schlossen sich bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Menschen in Wohnungsgenossenschaften zusammen.
Engagement und Tätigkeitsbereiche der Wohnungsgenossenschaften liegen vorwiegend in der Versorgung ihrer Mitglieder mit Wohnraum. Darüber hinaus können die Beschäftigungsfelder der Genossenschaften erweitert werden (siehe Satzung).
Die Mitglieder entwickelten in ihren Genossenschaften gemeinsam mit von ihren beauftragten bzw. angestellten Fachleuten aus der Immobilienwirtschaft Lösungen, die auf ihre speziellen Wohn- und Lebensbedürfnisse - Sparen, Bauen und Wohnen - zugeschnitten sind. Genossenschaften sind "Gesellschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl, deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mtglieder oder deren soziale und kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern". (§ 1 I GenG)

 

Historie

Am 06.03.1912 wurde die Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ eG gegründetdet, die Eintragung ins Genossenschaftsregister erfolgte am 10.06.1912. Ihre Aufgabe besteht seitdem darin „preiswerte und gesunde“ Wohnungen zu errichten und ihren Mitgliedern zur Verfügung zu stellen.

Im Jahre 1912 als die Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ gegründet wurde stellte der enorme Zuzug von Arbeitern die bayerischen Städte vor große Probleme. Es fehlten Wohnungen für Neuankömmlinge und Einheimische. Die Städte und Gemeinden waren nicht in der Lage, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Somit gründeten engagierte Bürger die Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ um für bezahlbare und gute Wohnungen zu sorgen.

Ziel und Zweck der Genossenschaftsgründung war es, für Mitarbeiter, Angestellte und Beamte gesunde und preiswerte Wohnungen zu bauen. Gerade in den industrialisierten Stadtteilen in Nürnberg herrschte große Wohnungsnot.

Im Frühjahr 1913 erwarb die „Selbsthilfe“ Ihr erstes Grundstück in der Gemarkung Lichtenhof auf dem vier Häuser mit 26 Dreizimmerwohnungen und 23 Zweizimmerwohnungen erstellt wurden. Alle Wohnungen waren ausgestattet mit Bad und WC, was für damalige Verhältnisse sehr außergewöhnlich und luxuriös war. Im Jahr 1913 erwarb die „Selbsthilfe“ weitere Grundstücke und erbaute auf diesen weitere drei Häuser. In den Jahren des ersten Weltkriegs ruhte die Bautätigkeit. Ende 1918 zählte die Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ bereits 333 Mitglieder und mit dem Krieg gingen auch für die Genossenschaft fünf schwere Jahre zu Ende. 1919 lebte die Bautätigkeit wieder auf und es entstand der bisher größte Neubau mit einem Wohnblock von 130 Wohnungen in dem sich heute die Geschäftsstelle der Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ befindet.

In den Jahren 1926/27 wurden von der „Selbsthilfe“ mehrere Tochtergesellschaften gegründet. Darunter ein eigenes Architekturbüro, eine eigene Kunst- und Bauschlosserei, eine „Selbsthilfe“ Nordbayerische Spar- und Kreditkasse eröffnet, die Bauproduktivgenossenschaft Nürnberg und Umgebung unter Beteiligung der Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ ins Leben gerufen und unter Mithilfe der Lieferungsverband nordbayerischer Baugenossenschaften gegründet.

Bei Beginn des Zweite Weltkriegs am 01. September 1939 besaß die Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ 1062 Wohnungen in 133 Häusern. In den Jahren 1941 bis 1943 wurden fünf kleinere Baugenossenschaften mit einem Bestand von 709 Mitgliedern und 347 Wohnungen mit der Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ verschmolzen.

Die Jahre 1945 nach Kriegsende waren die Jahre des Wiederaufbaus. Durch den Krieg sind viele Häuser stark beschädigt worden und galt es nun mit wenig finanziellen Mitteln wieder bewohnbar zu gestalten. Beachtlich war dabei die Eigeninitiative der Mitglieder. Viele versuchten Ihre Wohnung mit eigenen Mitteln instand zu setzen. Die Mieter wurden zur gemeinsamen Schutträumaktion aufgerufen, um aus den Trümmern noch verwendbares Baumaterial zu bergen.

Nach den weiteren harten Jahren nach Kriegsende ging es dann für die Genossenschaft bergauf. Ab 1949 erbaute die Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ hunderte von Wohnungen bis zuletzt im Jahr 1998.

Ein neuer Weg wurde durch die Fusion der Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ mit der Baugenossenschaft im Oberfinanzbezirk Nürnberg eG geebnet. Beide Mitgliederversammlungen, am 25.05.2012 und am 03.06.2012, haben der Verschmelzung der beiden gesunden und wirtschaftlich starken Genossenschaften zugestimmt. Die Eintragung in das Genossenschaftsregister erfolgte am 26.07.2012. Die Baugenossenschaft im Oberfinanzbezirk ist mit allen Vermögenswerten und Mitgliedern in die Baugenossenschaft „Selbsthilfe“ verschmolzen worden. Das Unternehmen trägt nun den gemeinsamen Namen Baugenossenschaft Selbsthilfe eG.

Im Jubiläumsjahr 2012 verfügt die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG über einen Bestand von insgesamt 2865 Wohnungen mit einer Wohn- und Nutzfläche von 184.407,33 qm, 287 Garagen, 164 Pkw-Garagen, 823 Kfz-Stellplätzen, 3 Motorradboxen, 23 gewerblichen Einheiten und 7 sonstigen Einheiten im Besitz der Genossenschaft. Dabei verfügen wir über Einheiten in der Metropolregion Nürnberg und in 16 verschiedenen Städten Nordbayerns in attraktiven Lagen und werden (fast) allen Ansprüchen gerecht.

Die bei der Gründung der Genossenschaft gesteckten Ziele sind weitgehend erreicht worden. Die Wohnungsnot ist im Tätigkeitsbereich der Genossenschaft beseitigt. Nunmehr gilt es, den Mitgliedern entsprechend der Marktlage alle Wohnformen anzubieten und besondere Aufmerksamkeit den immer noch nicht versorgten Gruppen der Wohnungssuchenden zu widmen.

Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Jahren das Schwergewicht der unternehmerischen Tätigkeit im Sektor Modernisierung liegen wird. Jedoch nimmt die Vergrößerung des eigenen Wohnungsbestandes, seine Verwaltung und Erhaltung an Bedeutung zu. Darüber hinaus werden wir uns aufmerksam der Verwaltung, der Instandhaltung und der Erweiterung unseres eigenen Wohnungsbestandes widmen, um unseren Mitgliedern, dem örtlichen Bedarf entsprechend, preiswerte und gesunde Wohnungen zur Verfügung stellen zu können.
Die Art der Wohnungsversorgung betrachten wir weiterhin als unsere dauernde Aufgabe und Verpflichtung, die eine weit mehr als hundertjährige Tradition der Wohnungsbaugenossenschaften mit ihrer gesunden und fortschrittlichen Auffassung vom "Wohnen" uns auferlegt. Die Genossenschaft wird fortfahren, eine gesunde Synthese zu schaffen zwischen dem marktwirtschaftlichen Zwang zur Behauptung ihrer wirtschaftlichen Stellung und ihrer freiwillig übernommenen im Gemeinnützigkeitsrecht verankerten Sozialpflichtigkeit, die jedes spekulative Gewinnstreben ausschließt.

Die Genossenschaft hofft, sich auch in Zukunft auf die Solidarität ihrer Mitglieder stützen zu können.

 

Wir über uns

Als Wohnungsgenossenschaft sind wir traditionell unseren Mitgliedern verpflichtet. Unsere Aufgabe besteht in der Versorgung unserer Mitglieder mit ansprechendem Wohnraum zu angemessenen Preisen.

Unsere Aufgaben bestehen darin, dass unsere Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaftet, errichtet, erworben und betreuet werden. Wir können alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen.
Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen.
Beteiligungen sind zulässig.
Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen. Vorstand und Aufsichtsrat beschließen gemäß § 28 unserer Satzung die Voraussetzungen.

Als Mitglied der Baugenossenschaft Selbsthilfe eG (BGSN) mieten Sie keine Wohnung - Sie nutzen genossenschaftliches Eigentum, an dem Sie selbst beteiligt sind. Insofern stellt das Wohnen bei uns eine Alternative zwischen Miete und Eigenheim dar. Diese Wohnform hat nicht nur Tradition, sie hat auch Zukunft.

Begriffe wie Selbstverwaltung und Selbstbestimmung sind untrennbar mit der Genossenschaftsidee verbunden. Daher wird die Genossenschaft auch als die demokratischste aller Unternehmensformen angesehen. Wie sich die Organe der BGSN bilden und unsere Mitglieder Einfluss nehmen, verdeutlicht das Schaubild.

Der beste Schutz vor Spekulation und Umwandlung in Wohneigentum ist das Wohnen bei der BGSN. Ein unbefristetes Nutzungsrecht an einer Genossenschaftswohnung garantiert Ihnen lebenslanges Wohnrecht.

Im Jubiläumsjahr 2012 verfügt die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG über einen Bestand von insgesamt 2865 Wohnungen mit einer Wohn- und Nutzfläche von 184.407,33 qm, 287 Garagen, 164 Pkw-Garagen, 823 Kfz-Stellplätzen, 3 Motorradboxen, 23 gewerblichen Einheiten und 7 sonstigen Einheiten im Besitz der Genossenschaft. Dabei verfügen wir über Einheiten in der Metropolregion Nürnberg und in 16 verschiedenen Städten Nordbayerns in attraktiven Lagen und werden (fast) allen Ansprüchen gerecht.

 

Telefon: 0911 - 99 91 87-0

 

Die Vorteile

Vorteile einer genossenschaftlichen Betreuung gegenüber anderen Vermietern

Ein erhebliches Argument ist das Prinzip der Sicherheit, heute mehr denn je. Viele Elemente genossenschaftlicher Wohnrechte sind heute in die allgemeine Mietenschutzgesetzgebung eigeflossen und spiegeln somit die Vorreiterrolle der Baugenossenschaften in Sachen Mieterschutz wieder.

Als Ihr Betreuer und Berater kann die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG auf Erfahrungen beim Bauen, Instandsetzen, Instandhalten und Verwalten von mehr als 100 Jahren zurückgreifen. Dies zeigt sich u.a.

  • in der Satzung,
  • in der Betreuung und bei der Abwicklung technischer Leistungen,
  • in der Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Wohnformen,
  • in Verwaltungsangelegenheiten,
  • in der Weitergabe von Erfahrungen zum Wohle und Vorteil der Nutzer und Mitglieder.

Die Rechtsform der Genossenschaft ist schon über 100 Jahre in Deutschland verbreitet und bewährt. Derzeit bestehen ca. 2.000 Wohnungsgenossenschaften mit einem Mitgliederzahl von mehr als 3 Mio. Mitgliedern. Der Marktanteil der genossenschaftlichen Wohnungen beträgt derzeit ca. 10% des Gesamtwohnungsmarkets.

 

Der Prinzipien der Genossenschaft

Hauptziel ist: die wirtschaftliche Förderung ihrer Mitglieder.

Grundlagen sind: Das Genossenschaftsgesetz mit ihrer Satzung für die Regelung der Mitgliedschaft, sowie Rechte und Pflichten der Mitglieder.

Grundgedanke § 1 (GenG): Genossenschaften sind Geselschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl, welche die Förderung des Erwerbers oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes bezwecken Genossenschaften.

Gegenstand: Der Gegenstand ist in § 2 der Satzung der Baugenossenschaft Selbsthilfe eG festgeschrieben: "Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften,
errichten, erwerben und betreuen. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen.Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. Beteiligungen sind zulässig."

Die Genossenschaft wird vom dokumetarischen Prinzip getragen, wobei grundsätzlich gilt: "Jedes Mitglied hat in der Generalversamlung eine nicht übertragbare Stimme (gem. Satzung § 31)"

Die alltäglichen notwendigen Geschäftsentscheidungen werden über die sog. "repräsentative Demokratie" (durch Vorstand und Aufsichtsrat) getroffen. Entscheidungsbefugnis der Mitgliederversammlung (vgl. auch Satzung) besteht u.a. für:

  • Feststellung des Jahresabschlusses,
  • Wahl des Aufsichtsrates,
  • Änderung der Satzung,
  • Entlastung der Organe.

Eine Genossenschaft folgt dem Solidaritätsprinzipenthält mit allen Merkmalen der demokratischen Kompromissfähigkeit.

 

Wohngarantie

Fünf gute Gründe für die Nutzung einer Genossenschaftswohnung der Baugenossenschaft Selbsthilfe eG sind:

1. Recht auf wonhliche Versorgung gem. § 14 Satzung
Das Nutzungsverhältnis kann nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Satzung der Baugenossenschaft Selbsthilfe eG gekündigt werden.

2. Risikominimiertes Wohnen auf Dauer
Die Miethöhe ist nicht an eine etwaige Gewinnerwartung eines Investors gebunden, sondern auf Kostendeckung ausgerichtet.

3. Die Wohnraumversorgung für Kinder
Die Mitgliedschaft (nicht die Wohnung) ist vererbbar, so dass auch Kinder und Enkel ein genossenschaftliches Dauernutzungsrecht erwerben können.

4. Die Mitbestimmung
Alle grundsätzlichen Entscheidungen werden per Mehrheitsbeschluss in der Mitgliederversammlung beschlossen.

5. Kompetenz in Nordbayern
Über die Grenzen Nürnbergs hinaus ist die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG in weiteren 17 nordbayerischen Städen und Landkreisen vertreten. Des Weiteren verfügen wir über Partnerunternehmen in allen Gesellschaftsformen über ganz Deutschland verteilt.